FDP besucht KiGA-Baustelle

Das wichtigste fehlt noch im Kindergarten „Guter Hirte“ in Rosenberg: Fröhliches Kinderlachen. Pfarrer Uwe Markert führte Stadträte und Mitglieder des gemeinsamen Wahlvorschlags von FDP und FWS durch die generalsanierte Tagesstätte.

„Die bedeutenden Investitionen der Stadt Sulzbach-Rosenberg in Kindertagesstätten und Krippen sind gut angelegtes Geld“, stellte 3. Bürgermeister Hans-Jürgen Reitzenstein fest. Sie seien nachhaltig und zukunftsorientiert. Er begrüßte auch, dass die evangelische Gemeinde St. Johannis als Träger des Kindergartens weiterhin aktiv bleibe. Als Gastgeber erläuterte Markert zunächst das Sanierungsprojekt und führte die Besucher dann durch die neu hergerichteten Räume. An der Außenfassade wurde eine ökologische Dämmung mit Papierschnitzeln und einer Holzverkleidung angebracht. Alle drei Geschosse sind mit einem Aufzug barrierefrei erschlossen. Das ganze Haus wird durch eine Ventilationsanlage be- und entlüftet, obwohl die dreifachverglasten Fenster auch geöffnet werden können. Dadurch ist auch im Winter ein ausreichender Luftaustausch sichergestellt.

Im Erdgeschoss befinden sich zwei Räume für Kindergartengruppen mit jeweils einem „Intensivraum“, in dem zum Beispiel Einzelgespräche mit Eltern oder auch Behördenvertretern geführt werden. Die Räume sind mit hochwertigen schalldämmenden Deckenverkleidungen und Linoleumfußboden ausgestattet. Alles ist in hellen, freundlichen Farben gehalten. Genauso ist es auch im Obergeschoss, wo sich ein großzügiger Speiseraum mit Küche und ein Krippenraum befinden. Ein Highlight sind die neu gestalteten Waschräume, die gleichzeitig heimelig und stabil anmuten. Durchdachte Details wie extra hoch angebrachte Handgriffe für die Fenster zeugen von guter Planung des Architekturbüros Thiemann aus Hersbruck.

Die Heizung ist von Ölheizung auf Fernwärme umgestellt worden, so dass im ehemaligen Heizöllager ein Abstellraum geschaffen werden konnte. Daneben liegt der Turnraum, der gelegentlich abends auch von der Gemeinde genutzt werden soll, da er gleich neben dem Gemeindesaal liegt. An den Außenanlagen ist nichts geändert worden. Lediglich eine Rollstuhlrampe und neuer Sand für die Sandkästen waren notwendig. „Den Kostenrahmen haben wir beinahe eingehalten“, erläuterte Markert. Am 11. September wird der Kindergarten in kleinem Rahmen (wieder-)eröffnet. Im Juli 2019 wird er sich dann mit einem großen Fest der Öffentlichkeit präsentieren.


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