Bedrohte Bienen bieten Gesprächsstoff

Bei ihrer zweitägigen Sitzung zur Liberalen Umweltpolitik referierte Alexander Titz, Landesverband der Bayerischen Imker e.V., vor dem Landesfachausschuss Umwelt der FDP Bayern auf Einladung von Bezirkstagskandidat Christian Weiß. In einem Bericht aus der Imkerschaft sprach Titz die Gefahren für die Biene und ihre Bedeutung für Umwelt und Landwirtschaft an. Bienenvölker sind für die Bestäubung, den Umweltschutz sowie die Honigernte notwendig. „Wir Imker sind für alle drei Gebiete zuständig, aber ich sehe mich in erster Linie als Umweltschützer.“

Im Gedankenaustausch mit Prof. Dr. Christoph Eipper, Vorsitzender des Landesfachausschusses, und Christian Weiß wurde das Problem privater Pestizide angesprochen. Während Bauern jährlich einen Fachkundenachweiß für den Pestizideinsatz nachweisen müssen, kann jeder Privatmann im Baumarkt die gleichen giftigen Produkte ohne Nachweis kaufen und in seinem Garten zum Schaden der Insekten einsetzen. „Diese Gifte haben in unseren Gärten nichts zu suchen“, so Titz. Die liberalen Umweltpolitiker nahmen die Forderung nach einem Verbot privater Pestizide offen auf. Christian Weiß bedankte sich für den sachkundigen Vortrag und den offenen Gedankenaustausch zwischen dem Imkervband und dem liberalen Landesfachausschuss für Umwelt.


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