Attraktive Wohnungen statt hässlicher Leerstand

Eine Stellungnahme der FDP/FWS-Stadtratsfraktion

zum Thema Leerstandskataster und die Folgen daraus von

Fraktionsvorsitzendem und 3.Bürgermeister

Hans-Jürgen Reitzenstein

Es ist erfreulich, dass sich der Hauptausschuss der Stadt mit diesem Thema befasst und unser Antrag vom 22.8.2017 behandelt wird.

Den aussagekräfigen Ausführungen im ISEK auf den Seiten 47/ 48 ist wenig hinzuzufügen. Ich zitiere: „Grundsätzlich betätigen die Erhebungsergebnisse den oberflächlichen Eindruck : die Hauptlagen weisen einen hohen Sanierungsgrad auf, die Seitenlagen bzw. die 2.Reihe, einen erheblichen Sanierungsstau. In Summe wurden etwa 200 Bauteile an den Gebäudenhüllen als sanierungsbedürftig eingestuft, jedes vierte davon an einem Baudenkmal.“

Und auf der S.51 : „Den bereits sichtbaren Leerstandstrend in der unteren Altstadt gilt es wirksam zu adressieren, um hier nicht einen Flächenbrand in dem Gebiet zu riskieren.“

Die FDP/FWS ist der Meinung, dass die Stadt Su.-Ro. zum Handeln gefordert ist, denn die Altstadt von Sulzbach (und ähnlich gilt es auch für Ortskern von Rosenberg) ist grundsätzlich ein bedeutender Wohnort in Su-Ro. Auch ist es Erstebenswert die Leerstände zu beleben anstatt auf der Grünen Wiese Baugebiete samt Infrastruktur teuer zu errichten.  So lebt die Hälfte der Bewohner der Altstadt nach der Erhebung im ISEK in  1 oder 2 Personenhaushalten, darauf sollte das Wohnungsangebot eingestellt werden, priv. Investoren wie Herr Thar haben dies in der Klostergasse bereits umgesetzt. 

Die FDP/FWS stellt als Folge der Erkenntnisse aus dem ISEK den Antrag,

ein aktives Leerstandsmanagement aufzubauen.

Hier können dann nach der Ermittlung der Eigentumsverhältnisse, ein Leerstandskatalog erstellt werden, ein Informationsmanagement „Fördermittel“, Konzeption einer Standortinformation mit wichtigen Marktdaten, Präsentation des Leerflächen/ Leerwohnungen/ Leerimmobilien auf der homepage der Stadt, Koordination von Vermittlungsgespächen zwischen Interessenten und Objektbesitzern und Öffentlichkeitsarbeit in den verschiedenen Medien.

Einhergehend sollte der von uns mit Antrag vom 17.12. 2013 geforderte „Aufbau eines Stadtmarketings“ für die Zukunft Sulzbach-Rosenbergs mit auf den Weg gebracht werden. “ Grundlage für den belebten Ortskern ist eine ökonomische Perspektive für die nächste Generation“ (Alain Thierstein, TU München)


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